Roberts Teehaus

Erfahrungen & Bewertungen zu Roberts Teehaus
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Nepalesischer Tee

Auch in diesem exotischen Land im Himalaya, das zwischen Indien und Tibet liegt, dient Tee als Volksgetränk.
Eigentlich wird er eher als Nahrungsmittel gesehen,
denn er ist viel mehr als ein Durstlöscher.
Die Kulturen beider großer Nachbarn haben ihr vielfältiges Erbe hinterlassen,
und doch sind sie in Nepal zu etwas ganz Eigenem verschmolzen oder existieren friedlich nebeneinander.
Sowohl bedeutende buddhistische Heiligtümer befinden sich hier als auch herrliche hinduistische Bauwerke.
Die meisten Nepalesen, gut 80 Prozent, bekennen sich zum Hinduismus,
knapp 10 Prozent zum Buddhismus.
Wie in Tibet war es auch in Nepal das chinesische Reich, aus dem,
vermutlich im 7. Jahrhundert, die ersten Sträucher gebracht wurden.
Zuerst hielt Tee in den Palästen der Herrschenden Einzug,
danach in den Klöstern der buddhistischen Mönche,
dann in den Häusern und Hütten der Handwerker und Bauern.

Nepalesische Teekultur

Wie in Indien wird Schwarztee mit Milch, Zucker und Gewürzen getrunken,
wie in Tibet salziger Buttertee,
der Gästen gleich zur Begrüßung serviert und so lange nachgeschenkt wird,
wie sie willkommen sind.
Die Schale kann auch hier aus Holz, Keramik oder Silber sein.
Bleibt sie schließlich leer, ist das ein dezenter Hinweis darauf, dass es Zeit ist,
sich zu verabschieden.
Beliebt sind CTC-Tees, die maschinell verarbeitet und zerkleinert sind. Hochwertiger nepalesischer Tee, solcher, der aus ganzen Blättern besteht,
ist meist für den Export bestimmt.


Nepalesischer Tee Zubereitung

Nepalesischer Masala Tee auf der einen und gesalzener Buttertee auf der anderen Seite sind die beiden beliebtesten Arten,
dieses Getränk zu kochen und zu genießen.


Die milde Variante: süß und milchig-würzig

Sie benötigen für eine große Tasse, die mindestens einen viertel Liter fasst:
1 Stückchen frischen Ingwer, Größe ganz nach persönlichem Geschmack
4 Gewürznelken
4 zerdrückte Kardamomkapseln
1 TL gemahlenen Zimt
2 bis 3 TL Zucker
1 gehäuften TL kräftigen schwarzen Tee,
wir empfehlen unsere ergiebige Ostfriesenmischung mit ihrem hohen Assam-Anteil
300 ml Wasser
200 ml Vollmilch

So gelingt es:
Schälen Sie den Ingwer und schneiden Sie ihn in feine Würfelchen.
Geben Sie ihn gemeinsam mit den Nelken, dem Kardamom,
dem Zimt und dem Zucker in einen Topf mit 300 ml Wasser und bringen Sie alles zum Sieden.
Kochen Sie es fünf Minuten auf mittlerer Hitze.
Gießen Sie dann die Milch dazu, streuen die Teeblätter hinein und lassen Sie die Mischung drei bis fünf Minuten lang im offenen Topf köcheln,
wobei ein Teil der Flüssigkeit verdampft.
Sieben Sie den Tee in eine große Tasse oder in zwei kleinere Trinkgefäße und süßen Sie eventuell noch etwas nach.


Die herzhafte Variante: salzig und gehaltvoll, nicht ganz original, sondern europäischen Gewohnheiten und Möglichkeiten angepasst

Das gehört für 2 Tassen hinein:
300 ml Wasser
2 TL grüner, schwarzer oder Pu Erh-Tee
100 ml Vollmilch
2 TL Sauerrahm- oder Süßrahmbutter
1 Messerspitze Salz

Das ist unser Vorschlag:
Bringen Sie das Wasser zum Kochen.
Gießen Sie es über die Teeblätter und lassen Sie alles 3 Minuten lang ziehen. Füllen Sie den Sud in einen Topf, geben Sie die Milch,
die Butter und das Salz dazu.
Erhitzen Sie den Tee noch einmal bis kurz vor dem Siedepunkt,
während Sie ihn gründlich mit einem Schneebesen schlagen,
bis er etwas schaumig wird.


Süß oder salzig, auf jeden Fall nahrhaft und wärmend,
so muss ein heißes Getränk aus dem südasiatischen Hochgebirge sein.




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