Erfahrungen & Bewertungen zu Roberts Teehaus

                                                                                                                        

       

                                   Mochi Grüntee Rezepte


Was ist Mochi?

Mochis, das sind kleine Reiskuchen, die mit Klebreismehl hergestellt werden. Früher wurden sie in Japan traditionell zum Neujahrsfest zubereitet und verzehrt, aber inzwischen erfreuen sie sich das ganze Jahr über großer Beliebtheit, zunehmend auch in Europa.
Die Grundlage ist Reismehl, dadurch sind sie glutenfrei, eine gute Nachricht für alle Süßmäuler, die Weizen, Roggen, Gerste und Hafer nicht vertragen.
Es gibt zwei verschiedene Sorten von Klebreis und dem daraus gewonnenen Mehl: Mochigome heißt der Reis und Mochiko das Mehl, das für Mochi meist verwendet wird. Erwähnt sei dennoch Shiratamako, das den daraus zubereiteten Speisen eine etwas andere Konsistenz verleiht und manchmal auch für Mochis verwendet wird. Im Asialaden oder im Online-Handel kann man diese beiden Mehlsorten kaufen.
Die fertigen Küchlein können mit Cremigem oder Fruchtigem gefüllt werden. Zwei Rezepte werden gleich verraten.


Was haben Mochis mit grünem Tee zu tun?

Zweierlei: Zum einen kann man grünen Tee in den Teig einarbeiten. Die Rezepte verlangen Flüssigkeit, und zumindest ein Teil des Wassers kann durch aromatischen grünen Tee ersetzt werden. Mochi Grüntee Rezepte empfehlen zum Beispiel Jasmine Pearls. Ein Aufguss daraus gibt jedem Mochi eine fruchtige, blumige Note. Und zum anderen ist grüner Tee natürlich das perfekte Getränk. Zu süßen Mochis ist er eine wundervolle Ergänzung.



Das erste der Mochi Grüntee Rezepte

Fangen wir an mit einem Einsteiger-Rezept, mit etwas, das nicht zu exotisch ist und zu sehr von europäischen Essgewohnheiten und Vorlieben abweicht. Es ist ein Kuchen mit Klebreismehl, dadurch natürlich glutenfrei und ein guter Tipp für den Anfang.


Zutaten:

- 250 g Klebreismehl
- 1/2 Tütchen Backpulver
- 2 Eier
- 1 Tütchen Vanillezucker
- 150 g Rohrohrzucker
- 90 g Butter
- 1 Glas Schattenmorellen
- 1 unbehandelte Zitrone


Zubereitung:

Zuerst den Backofen auf 180°C vorheizen.
Backblech mit Backpapier auslegen.
Sauerkirschen in ein Sieb schütten, eine Schüssel darunter stellen für den Saft.
Eier, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen.
Butter zerlassen und dazu geben.
200 ml Kirschsaft darunterrühren.
Klebreismehl und Backpulver in eine Schüssel füllen.
Die Eier-Zucker-Butter-Saft-Mischung darauf geben.
Mit dem Handrührgerät daraus eine cremige Masse entstehen lassen.

Diesen zähflüssigen Teig auf das Backblech laufen lassen und verteilen. Die Kirschen darauf legen und ein bisschen andrücken.

Backzeit bei 180°C ca. 20 Minuten.
Der Kuchen ist fertig, wenn er leicht dunkel und knusprig wird.
Innen bleibt er klebrig und elastisch - eben wie Mochis.
Wenn er Ihnen nicht süß genug sein sollte, können Sie den noch warmen Kuchen mit Rohrohrzucker bestreuen.

Wenn Sie ihn dann servieren, reichen Sie grünen Tee dazu. Gyokuro Asahi passt besonders gut.



Das zweite der Mochi Grüntee Rezepte

Jetzt wird es ernst: Mochis, gefüllt mit süßen roten Bohnen


Für vier Portionen benötigen Sie:

- 300 g Klebreismehl
- 150 ml frisch gebrühten grünen Tee, am besten Jasmine Pearls
- 150 ml Wasser
- 250 g Zucker (oder mehr, wie der japanische Geschmack verlangt)
- 400 g Azukibohnen
- 1 Prise Salz


Zubereitung dieser Köstlichkeit, die unter allen Mochi Grüntee Rezepten in Japan besonders beliebt ist:

Die Azukibohnen kochen Sie am besten am Vortag, denn sie brauchen etwa zwei Stunden, bis sie so weich sind, dass sie sich mit den Fingern zerdrücken lassen.
Mehl, Tee, Wasser und 125 g Zucker verrühren. In eine mikrowellenfeste Schüssel geben, bei 800 Watt vier Minuten garen. In einer Pfanne geht es auch: Den Teig so lange wenden und kräftig rühren, bis die Masse so sehr klebt, dass sie nicht mehr vom Holzlöffel fällt.
Gekochte Bohnen, 125 g Zucker (Japanerinnen nehmen VIEL mehr, soviel Zucker wie Bohnen!) und eine Prise Salz in einem Kochtopf mit Wasser bedeckt mindestens eine Viertelstunde auf kleiner Flamme unter ständigem Rühren köcheln lassen, bis eine cremige Masse entsteht. Nochmal mit dem Pürierstab ganz fein pürieren. Die Arbeitsplatte mit etwas Kartoffelmehl bestäuben (mit Klebreismehl geht es auch), den Mochiteig sehr dünn ausrollen. Mit einem Glas Kreise ausstechen. Auf jeden einen gehäuften Teelöffel der süßen Bohnenpaste setzen, die Seiten einschlagen und aus den Kreisen schöne gleichmäßige Kugeln formen. Fertig! Sofort essen oder kühl stellen.

Und welcher Tee passt dazu? Zart-blumiger Cui Lu ist unsere Empfehlung.
               

 

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