Ägyptischer Tee

Ägyptischer Tee

Sonne, Pyramiden, Kamele, Wüste, fruchtbares Land entlang des Nils. Das Rote Meer, ein Taucherparadies. Tee. Ja, Tee. Auch in diesem nordafrikanischen Land wird er gern und viel getrunken. Ägyptische Teesorten sind neben schwarzem, der häufig aus Kenia importiert wird, vor allem Karkade und Granatapfel Tee.

Ägyptische Teekultur

Während sich im Maghreb, also in Marokko, Algerien und Tunesien, grüner Tee mit Minze größter Beliebtheit erfreut, wird etwas Ähnliches in Ägypten mit schwarzem Tee zubereitet.
Heißes bei Hitze? Ja! Wie in vielen sehr warmen Gegenden ist das üblich und bewährt. 

Und wie in den allermeisten Ländern mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit kommt Tee die Rolle zu, die anderswo Alkoholisches hat. Er wird Gästen angeboten, sobald sie das Haus betreten. Auch hier gilt es als unhöflich, ihn abzulehnen. Selbst wenn Ihnen der starke Schwarztee schlaflose Nächte bereiten sollte, trinken Sie wenigstens ein Glas. Vorsicht, sobald Sie es geleert haben, werden die Gastgeber unverzüglich nachschenken. Falls Sie das vermeiden möchten, etwa am späteren Abend, nippen Sie in winzigen Schlückchen. 

Loben Sie das Getränk gerade dann ausgiebig und nachdrücklich, damit niemand denkt, es könnte Ihnen nicht schmecken. Tee wird natürlich bei Festen gereicht, aber auch bei geschäftlichen Besprechungen und in ganz normalen Alltagssituationen ... kurz gesagt: immer und überall. Außer Minze sind Ingwer, Zimt und Nelken beliebte Beigaben. Wie zum Beispiel auch in der Türkei wird Tee in zierlichen Gläsern serviert. Die Blätter und sonstigen Zutaten gibt man hinein und überbrüht sie mit kochendem Wasser. Kannen und Siebe sind unnötig.

Ägyptischer Karkade Tee

Nicht nur hier, sondern auch im Nachbarland Sudan schätzt man ihn. Er wird aus Hibiskus gewonnen. Nach kurzer Ziehzeit von höchstens fünf Minuten ist ein erfrischend säuerlicher, kräftig roten Tee fertig, der kalt oder heiß köstlich ist. Gekühlt und gesüßt hat er Ähnlichkeit mit Fruchtsaft. Oft wird er auch mit Zucker zu dickflüssigem Sirup eingekocht und vor dem Trinken mit kaltem Wasser verdünnt.

Ägyptischer Granatapfel Tee

Sie können ihn leicht selber herstellen. Probieren Sie es aus, Sie werden nicht enttäuscht sein.
Granatäpfel bekommen Sie im Supermarkt. Vierteln Sie einen, heben Sie die tief dunkelroten Samenkerne heraus und zerdrücken Sie sie etwas, damit sie ihren einmaligen Saft abgeben. 

Nun kommen sie zusammen mit der Schale einer unbehandelten Zitrusfrucht Ihrer Wahl, zum Beispiel einer Orange oder Mandarine, etwas fein geschnittenem Ingwer und zwei Gewürznelken in eine Kanne. Eine gute Ergänzung bilden jeweils zwei Teelöffel milder schwarzer, zum Beispiel unser Ceylon Tee, und Rooibos. Übergießen Sie alles mit einem Liter kochendem Wasser und lassen es fünf Minuten oder auch etwas länger ziehen. Süßen Sie mit Rohrzucker, Kandis oder Honig. Sollte tatsächlich etwas übrig bleiben, stellen Sie es in den Kühlschrank, denn kalt ist dieser Tee mindestens genauso gut!

Der Klassiker: ägyptischer schwarzer Tee mit Minze

Kochen Sie Wasser sprudelnd auf. Geben Sie in jedes kleine orientalische Glas einen gestrichenen Teelöffel lose Blätter Kenia Marinyn Schwarztee, bis zu zwei Teelöffeln Zucker und einen Zweig frische Nana-Minze. Dieser Aufguss nach ägyptischem Geschmack ist Ihnen zu stark und zu süß? Dann nehmen Sie von allem außer der Minze weniger. Sie verleiht dem Getränk willkommene Frische, das besondere Aroma, den zauberhaften Duft des Orients. Dazu passen arabisches Gebäck, Trockenfrüchte wie Feigen und Datteln, auch Nüsse, Mandeln und frisches Obst.

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