Kurdischer Tee

Kurdischer Tee und kurdische Teekultur

Der kurdische Kulturkreis erstreckt sich über Landesgrenzen hinweg, in die Türkei, in den Iran, nach Irak und Syrien hinein. Natürlich besitzt das kurdische Volk eine eigene stolze Identität, aber selbstverständlich hat es auch Einflüsse aus den genannten Ländern aufgenommen. Das betrifft, wie könnte es anders sein, auch die kurdische Teekultur.

Kurdische Küche und das Hauptgetränk Ça

Egal, ob Lamm. Rind oder Huhn, ob Gemüsegerichte oder Gebäck, Tee gehört unbedingt dazu. Es gibt ihn zu jeder Speise und zu allen Tageszeiten. Er ist aus keinem Haushalt und keiner Familie wegzudenken, er wird Gästen serviert, kurz, er ist allgegenwärtig und passt immer und zu allen und allem.

Kurdischer Tee

Schwarz und süß muss er sein. Er wird stark aufgebrüht und sollte nicht zu kurz ziehen. Beliebt ist indischer Tee, eher kräftige Sorten, oder solcher aus Sri Lanka. Unser Ceylon Tee eignet sich ideal. Er ist nicht zu mild und nicht zu herb, er nimmt kalkhaltiges Wasser nicht übel, er wird nicht schnell bitter.

Zutaten für eine Kanne:
  • 1000 ml Wasser
  • 4-6 TL loser schwarzer Tee
  • 2 Zimtstangen
  • Würfelzucker
Zubereitung:
Kochen Sie das Wasser sprudelnd auf, gießen Sie es über die Blätter und lassen Sie alles fünf Minuten lang ziehen. Verteilen Sie es durch ein Sieb auf orientalische Gläser. Stellen Sie den Zucker dazu. Wenn Sie Tee auf kurdische Art süßen möchten, dann nehmen Sie einen Würfel in den Mund, bevor Sie in kleinen Schlucken trinken.

Blätterteigkuchen

Zuckersüß und wunderbar zimtig: Dieses Gebäck passt perfekt zu einer Tasse kurdischem Tee (Ça). Das Beste daran? Der Kuchen ist genial einfach und gelingt garantiert!

Einen Großteil der Zutaten – wie Butter, Zucker und Zimt – messen Sie ganz unkompliziert mit einer Tasse oder einem Teelöffel ab. Den Blätterteig kaufen Sie einfach fertig im Tiefkühlregal.

Das brauchen Sie:

  • 250 g Blätterteig (TK)

  • 250 g Frischkäse

  • 1 Vanilleschote

  • 2 Tassen Zucker

  • ½ Tasse Butter

  • 1 TL gemahlener Zimt

So geht’s:

  1. Vorbereiten: Heizen Sie den Ofen auf 175 °C vor und legen Sie eine nicht zu flache Backform mit Backpapier aus.

  2. Erste Schicht: Rollen Sie die Hälfte des Blätterteigs aus und legen Sie damit den Boden der Form aus.

  3. Die Füllung: Verrühren Sie den Frischkäse mit einer Tasse Zucker und dem ausgekratzten Mark der Vanilleschote. Streichen Sie die Masse gleichmäßig auf den Teig.

  4. Zweite Schicht: Rollen Sie die zweite Hälfte des Blätterteigs aus und legen Sie sie als Deckel auf die Füllung.

  5. Das Topping: Lassen Sie die Butter bei niedriger Hitze in einem kleinen Topf schmelzen. Verrühren Sie sie mit der zweiten Tasse Zucker und verteilen Sie die Mischung auf der oberen Blätterteigschicht.

  6. Backen: Bestreuen Sie alles mit dem Zimt und backen Sie den Kuchen für etwa 30 Minuten.

Unser Serviertipp: Wenn Sie keinen fetthaltigen Doppelrahmfrischkäse verwendet haben, schmeckt der Kuchen lauwarm mit einem Klecks geschlagener Sahne am besten. Aber ganz ehrlich: Wer so richtig schlemmen und sich etwas gönnen möchte, nimmt die Sahne einfach auf jeden Fall dazu!

 

 

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