Salziges Teegebäck

Salziges Teegebäck

Salziges Teegebäck und herzhafte Snacks:

Salziges und Pikantes zum Tee

Es muss nicht immer Süßes sein. Zu einem japanischen Grüntee wie Gyokuro Asahi schmecken fernöstliche Reiscracker, zum Japan Genmaicha Tee Blätterteigteilchen, die Anklänge sowohl an Mediterranes als auch an Asiatisches aufweisen. Türkisches Schafskäsegebäck passt am besten zu Schwarztee wie Java Red Tea, aber ebenso zu Rooibos Super Grade Long Cut.

Kleiner Tipp am Rande: Sagen Sie Gästen vorher, dass es sich um Herzhaftes handelt. Weniges ist verwirrender und kann enttäuschender sein, als in etwas zu beißen, das süß aussieht und dann ganz anders schmeckt, bei japanischem Gebäck vielleicht noch von einem dezenten Fischaroma begleitet, weil ein Stück Noriblatt (Alge) mit verarbeitet wurde. Das ist so ähnlich, als wenn Sie einen Bissen von einem Brötchen nehmen, auf dem sich statt der erwarteten Brombeermarmelade Kaviar befindet.

Aber nun zu den Rezepten für Salziges zum Tee!

Japanisches Gebäck: Krosse Reiscracker

Zutaten:

  • 40 g Sushi-Reis
  • 120 g Reismehl
  • ein halber Teelöffel Salz
  • 2 Esslöffel Sesamöl
  • ein halber Teelöffel Backpulver
  • 60 ml eiskaltes Wasser
  • 1 Esslöffel Sojasauce
  • 2 Noriblätter
  • 1 Esslöffel Sesam

Zubereitung:

Den Sushi-Reis nach Packungsanleitung kochen und anschließend kalt werden lassen. Dann mit Reismehl, Salz, Öl und Backpulver zu Teig verarbeiten. Vorsichtig kaltes Wasser nach und nach dazu gießen. Das Ergebnis wird nicht ganz glatt und ziemlich fest sein. Kneten Sie mit der Hand weiter, bevor Sie alles in Frischhaltefolie eingewickelt im Kühlschrank zwei Stunden lang ruhen lassen. Heizen Sie den Backofen auf 200 Grad vor. Teig dünn ausrollen. Stechen Sie mit einem Glas mindestens 20 runde Cracker aus. Verteilen Sie diese auf einem mit Backpapier ausgelegten Kuchenblech. Backen Sie sie 7 Minuten lang. Dann jeden einzeln wenden. Sobald das Gebäck zartgoldbraun ist, bestreichen Sie eine Seite mit Sojasauce.

Lassen Sie die Cracker nochmal für 2 Minuten im Ofen, nicht länger! Herausnehmen und sofort auf die heißen Plätzchen in Streifen oder Stücke geschnittene Noriblätter und Sesam geben, eventuell noch etwas Salz. Aber Vorsicht, die Sojasauce ist schon sehr würzig! Kalt werden lassen und das knusprig-exotische Backwerk genießen.

Einkaufstipp: Sushi-Reis, Reismehl, Sesam und Nori bekommen Sie in gut sortierten Supermärkten, in Asia-Geschäften oder im Online-Handel.

Eine der hochwertigen Teesorten, die Reiscracker perfekt ergänzen, ist der japanische Gyokuro Asahi.

Salziges Teegebäck: Tomaten-Blätterteig-Plätzchen

(schmecken kalt oder warm)

Zutaten:

  • 1 Packung Blätterteigplatten aus dem Kühlregal (ca. 300 g)
  • je nach Größe 2-4 Tomaten
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 Glas getrocknete Tomatenstreifen in Öl
  • 1 Knoblauchzehe
  • grüner Koriander (wenn Sie ihn nicht mögen, verwenden Sie Basilikum)
  • etwas Sojasauce

Zubereitung:

Heizen Sie den Backofen auf 200 Grad vor. Schneiden Sie die Blätterteigplatten in kleine Vierecke von 3 bis 5 cm Seitenlänge oder, besonders dekorativ, benutzen Sie einen Ausstecher in Tomatenform. Legen Sie Backpapier auf ein Kuchenblech und die Blätterteigstückchen darauf. Geben Sie auf jedes eine Tomatenscheibe und mahlen Sie etwas Pfeffer darüber. 10 Minuten backen. Sparsam mit Trockentomaten in Öl toppen (Vorsicht, salzig!), fein gewürfelten Knoblauch und gehackte Kräuter darüber streuen. Ein paar Tropfen Sojasauce fehlen noch. Lassen Sie das Ganze wieder für 5 Minuten im Ofen. Fertig ist es, wenn die Ränder appetitlich goldbraun sind. Dieses salzige Teegebäck können Sie heiß, lauwarm oder kalt essen.

Dazu empfehlen wir Ihnen Japan Genmaicha Grüntee, der durch den Anteil an geröstetem Reis leicht malzig schmeckt und etwas an Kaffee erinnert. Er ist eine wunderbare Ergänzung zu diesem Snack, der mediterrane mit asiatischen Noten durch die Sojasauce und den Koriander verbindet.

Welcher Tee zu Sushi?

Zu den ebenso delikaten wie optisch ansprechenden Häppchen passt jeder hochwertige japanische Grüntee als Getränk. Aber auch unser chinesischer Silbernadeltee (Puristen mögen verzeihen) eignet sich gut als Begleiter, denn er ist wie Sushi nicht nur ein Geschmackserlebnis, sondern gleichzeitig eine Augenweide. Wenn Sie ihn in einer Glaskanne aufbrühen, können Sie zusehen, wie sich die lindgrünen Nadeln aufrichten und etwas bilden, das wie ein winziger Bambuswald aussieht.

Salziges Teegebäck türkischer Art: Für Schafskäse-Liebhaber

Zutaten:

  • 100 g Butter
  • 80 ml Rapsöl
  • 150 g türkischer oder griechischer Joghurt, sahnig
  • 1 Ei
  • 200 g Schafskäse
  • 1 Bund Dill oder TK-Dill
  • 500 g Mehl
  • 1 Tütchen Backpulver
  • 1 Eigelb und 1 Teelöffel Rapsöl zum Bestreichen
  • Sesam und Schwarzkümmel zum Bestreuen

Zubereitung:

Geschmolzene und abgekühlte Butter mit Öl, Joghurt und dem ganzen Ei verrühren. Den Schafskäse sehr fein mit einer Gabel zerdrücken oder am besten mit einem Handmixer zu einer glatten Masse verarbeiten. Gewaschenen, mit Küchenpapier trocken getupften, gehackten Dill (geht schneller mit tiefgekühltem) dazugeben, alles miteinander vermengen, danach mit Mehl und Backpulver. Wenn der Teig fest wird, noch eine Weile mit der Hand gut durchkneten. Heizen Sie den Backofen auf 180 Grad vor und belegen Sie ein Blech mit Backpapier. Aus dem Teig walnussgroße Kugeln formen, diese etwas platt drücken und mit ein wenig Abstand auf das Backblech setzen. Jedes Plätzchen mit einer Mischung aus Eigelb und Öl bepinseln und mit Sesam und Schwarzkümmel bestreuen. 25 Minuten auf mittlerer Schiene backen.

Dazu schmeckt Java Red Tea. Alternativ können Sie Rooibos Super Grade Long Cut anbieten, wenn Sie es lieber koffeinfrei mögen. Vor allem denjenigen, die nicht auf Zuckerwerk versessen sind, ist salziges Teegebäck sehr willkommen. Aber selbst für Liebhaber von Süßem ist es eine schöne Abwechslung. Sie können die herzhaften Genüsse also zusätzlich servieren.

Wie oben bereits erwähnt: Weisen Sie Ihre Gäste vor dem Hineinbeißen darauf hin, was sie erwartet.

Richten Sie Salziges auf gesonderten Tellern an, vor allem, wenn es nicht auf den ersten Blick als solches zu erkennen ist.

Hier finden Sie einen interessanten Beitrag über japanisches Teegebäck.  

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